Bauchtanztraining meditativ ...

Machen wir uns die gesundheitsfördernde Wirkung des Orientalischen Tanzes zunutze, indem wir Bauchtanz immer mit dem Ziel der Befreiung von negativen Emotionen trainieren, und zwar durch das bewusste  Einfühlen in den Körper bei der Bewegung.

Auf diese Weise tanzen wir für uns selbst und dabei stärken wir gleichzeitig Körper und Geist. epub

 

Nächster Anfängerkurs am 13. 4. 2018, 17.30 Uhr, VHS Mitte Berlin

Bauchtanz-Kalender Geschichten

'Cairo time', ein von Rubba Nadda (kanadische Regisseurin) 2009 angeblich als Homage an die ägyptische Metropole gedrehter Film, verunglimpft Bauchtänzerinnen mit dem Satz einer Nebendarstellerin "Wie die sich lächerlich machen", als sie einer Bauchtanzdarbietung zusieht.
Der Film wurde am 10. 4. 16 auf arte gezeigt und ist 2011 erstmals in Deutschland in die Kinos gekommen.

 

Meiner Einschätzung nach war das der Beginn einer Medienkampagne gegen weibliche Freizügigkeit im Zuge der Verdrängung von Weiblichkeit in den Köpfen der Menschen durch das großangelegte Gender-Mainstreaming. Allzu weibliche Attribute haben zu verschwinden und müssen daher lächerlich gemacht werden.

In dieselbe Kerbe haut auch Ulrike Wohler mit ihren Gender-Studies 2009, die von Wikipedia als maßgebend übernommen wurden, indem sie den Orientalischen Tanz mit dem Ausdruck "exhibitionistischer Aspekte im Tanz" kategorisiert und somit Frauen, die Orientalischen Tanz ausüben exhibitionistische Neigungen unterstellt.

 

Mit dieser offenbar groß angelegten Medienkampagne derart in eine Schmuddelecke gestellt, ist es nicht verwunderlich, das langsam aber sicher die noch in den 80er Jahren zu beobachtende Begeisterung für Orientalischen Tanz in unseren Breitengraden allmählich wieder verschwindet und Frauen diesen Tanz nicht mehr als zu ihrem Frausein dazugehörig ansehen wollen.

 

Demgegenüber suchten Frauen in den 80er Jahren letzten Jahrhunderts, wie das Buch "Bauchtanz-Kalender Geschichten" zeigt, mit Bauchtanz als dem weiblichsten aller Tänze noch bewusst selbst den Kontakt zur eigenen Weiblichkeit, die ihnen heutzutage offenbar zunehmend ausgetrieben werden soll (mit den entsprechenden gesundheitlichen Folgen - worüber aber niemand reden will).

 

"Bauchtanz-Kalender Geschichten" vermittelt einen Eindruck vom Lebensgefühl zur Zeit der Jahrtausendwende in der Orientalischen Tanzszene Deutschlands, das unter dem Motto "Peace, Love and Soul" aus den USA zu uns herüber schwappte und ist Zeugnis für die Erfahrung von Freude beim Verschmelzen von Musik und weiblichem Körper im Orientalischen Tanz.

 

An der Grenze des Jenseits ...

Von mir als eBook neu herausgegeben: Unveränderte Neuauflage zweier Essays, die gesellschaftskritische Gedanken Gustav Meyrinks zu den Phänomenen Spiritismus, Yoga, Mediumismus, Religion und den Zeitgeist Anfang des 20ten Jahrhunderts enthalten. Interessante Parallelen zur gegenwärtigen Sinnsuche der Menschen in Religion und Esoterik, lassen die beiden Essays, die erst nach dem Tod des Autors (gest. 1932) veröffentlicht wurden, sehr aktuell erscheinen. Meyrink ist entschieden gegen den Unsinn des 'Körper verlassens', des Austretens aus dem Körper, als Ziel esoterischer Übungen. Er plädiert genau für das Gegenteil, für die richtige Vereinigung von Körper und Geist, die er bei den meisten Menschen als erheblich gestört ansieht.
Gustav Meyrink lebte von 1868 bis 1932 und war ein österreichischer Schriftsteller. Er verfasste eine Anzahl Romane, Essays, Fabeln, Grotesken und Erzählungen. Er interessierte sich intensiv für Esoterik, Yoga, Mystik und Geheimbünde. Sein Grab befindet sich in Starnberg (Bayern).

Rezension

 

Eine Rezension von Schlangengesang, ein Online-Magazin, zum Buch "Orientalischer Tanz und Ekstase - der weibliche Weg zum magischen Feuer":

http://www.schlangengesang.com
http://www.schlangengesang.com