Bauchtanz-Kalender Geschichten

Printausgabe - Aus dem Bauchtanz-Taschenkalenderprojekt der Jahre 2002-04 hervorgegangen, enthält das Buch Wissenswertes und Kurioses rund um Bauchtanz als Hobby und Berufswahl.

Am Ende des Buches befindet sich ein Dauerkalender für eigene Notizen.

eBook - Inhalt wie in der Printausgabe

 

Warum Bauchtanz? Diese Frage wird immer wieder gestellt. Viele haben versucht, eine Antwort zu geben, zusammengefasst in den Bauchtanz-Kalender Geschichten.

Bei Wikipedia ist man der Meinung, dass Orientalischer Tanz zum Rotlicht-Milieu gehört (Ursprung des Striptease) und unterstellt bauchtanzenden Frauen exhibitionistische Neigungen. Damit wird kritiklos der patriarchale Blick auf Frauen übernommen, der von den Orientreisenden des 19. Jh. geprägt wurde. Auf die Idee, dass Frauen den Orientalischen Tanz lieben, weil er ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden fördert, kann (oder will) man so natürlich nicht kommen, abgesehen vom eurozentrischen Weltbild, das die Orientalische Kultur vollkommen ignoriert.

Indem man ihnen den Orientalischen Tanz 'madig macht', will man Frauen das wegnehmen, was ihre Lebensfreude und Magie steigern könnte, sie könnten sonst anfangen, sich nicht mehr alles gefallen zu lassen - im Patriarchat.

 

In den 80er Jahren letzten Jahrhunderts suchten Frauen, wie das Buch "Bauchtanz-Kalender Geschichten" zeigt, mit Bauchtanz noch bewusst selbst den Kontakt zur eigenen Weiblichkeit, die ihnen heutzutage offenbar zunehmend durch mediale Kampagnen gegen weibliche Freizügigkeit ausgetrieben werden soll.

Buchtrailer auf Youtube ansehen.

"Bauchtanz-Kalender Geschichten" vermittelt einen Eindruck vom Lebensgefühl zur Zeit der Jahrtausendwende in der Orientalischen Tanzszene Deutschlands, das unter dem Motto "Peace, Love and Soul" Ende der 70er Jahre aus den USA zu uns über den großen Teich herüber schwappte, und ist Zeugnis für die Erfahrung von Freude beim Verschmelzen von Musik und weiblichem Körper im Orientalischen Tanz.

Bauchtanz als Hobby und professionell

Die einen tanzen Bauchtanz, weil sie damit angeben wollen und Geld verdienen können.

Die anderen sehen im Bauchtanz ein Mittel zur Generierung von Gesundheit.

 

Die einen tanzen aus exhibitionistischen Gründen, um sich mit dem Tanz zur Schau zu stellen und Bewunderung zu erheischen.

Die anderen tanzen für sich selbst.

 

Die einen geben den Tanz wieder auf, sobald sie feststellen, dass sie damit nicht mehr angeben können.

Die anderen tanzen zur eigenen Freude bis ins hohe Alter.

 

Und so scheidet sich die Spreu vom Weizen.

In dieser Phase befinden wir uns heute.

 

Diskutiert mit mir im Bauchtanz-Forum.